WeldAir handheld laser welder mounted on a collaborative robot for DIY robotic welding
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WeldAir Cobot DIY: Einen tragbaren Laserschweißer in ein robotergestütztes Schweiß- und Schneidwerkzeug verwandeln

Kann ein handgeführter Laser-Schweißer zu einem robotergeführten Schweiß- und leichten Schneidwerkzeug werden? In diesem DIY-Projekt nutzten wir den WeldAir handgeführten Laser-Schweißer als Basissystem, montierten den handgeführten Schweißkopf auf einen kollaborativen Roboter und verbanden die grundlegenden Prozesssignale, damit der Roboter einen erlernten Pfad wiederholen kann.

Demo: Der Cobot führt den WeldAir handgeführten Laser-Kopf durch einfache Schneid- und Schweißtests.

Warum eine Cobot-Umrüstung versuchen?

Handgeführtes Laserschweißen ist flexibel, aber das Endergebnis hängt stark vom Bediener ab. Schweißwinkel, Vorschubgeschwindigkeit, Handstabilität, Haltung und Ermüdung beeinflussen die Naht. Bei wiederholtem Schweißen an einem Produkt kann manuelle Bedienung ermüdend sein, und die Konsistenz über lange Serien schwer aufrechtzuerhalten.

Bruce, der Ingenieur hinter dieser DIY-Umrüstung, begann mit diesem praktischen Problem. Wenn ein kollaborativer Roboter die Armbewegung des Bedieners ersetzen kann, wird der Prozess leichter wiederholbar. Das handgeführte Lasersystem liefert weiterhin den Laser, den Schweißkopf, Gas und Drahtvorschub, während der Cobot die kontrollierte Bewegung übernimmt.

Die Idee ist einfach: Behalte die vertraute WeldAir handgeführte Laserhardware, nutze aber einen kollaborativen Roboter als Bewegungsplattform für wiederholbare Schweißbahnen und leichte Schneidetests.

Eine neue Beobachtung bei einem Lichtbogenschweiß-Cobot-Paket

Nach diesem WeldAir Cobot-Test sahen wir auch eine interessante Entwicklung auf einer Schweißmesse: kompakte Lichtbogenschweiß-Cobot-Pakete, die um einen kollaborativen Roboter, eine mobile Basis, eine Schweißstromquelle, einen Brenner, Kabelverlegung und einen Lehrworkflow gebaut sind.

Das ist wichtig, weil es die Fragestellung ändert. Statt nur zu fragen, ob ein handgeführter Laser-Kopf an einem Roboter montiert werden kann, stellen viele Werkstätten eine praktischere Frage: Kann eine Cobot-Bewegungsplattform verschiedene Schweißprozesse unterstützen, wenn das Endwerkzeug, die Signale und das Sicherheitssystem richtig ausgelegt sind?

Die von uns geprüften Materialien zeigten das Lichtbogenschweißpaket als komplette Station, nicht nur als nackten Roboterarm. Ein praktisches Paket benötigt in der Regel den Roboterkörper, Steuerung, mobile Basis, Schweißstromquelle, Drahtvorschub, Brenner, Kühl- oder Gasunterstützung, Kabelverlegung, Bedienoberfläche und Prozesssoftware, die zusammenarbeiten.

CEBBOTS kollaboratives Roboter-Lichtbogenschweißpaket mit Roboterarm, Schweißstromquelle, Brenner und mobiler Basis
CEBBOTS Cobot Lichtbogenschweißpaket Referenz: Roboterarm, Schweißquelle, Drahtvorschub, Brenner, Kabelverlegung und mobile Basis als eine Station integriert.

Das ist für unser WeldAir-Projekt nützlich, weil es der DIY-Laserumrüstung einen realistischeren nächsten Schritt gibt. Wenn eine Werkstatt bereits eine Cobot-Plattform für Lichtbogenschweißen möchte und bereits einen handgeführten Laser-Schweißer besitzt, kann dieselbe Roboterbewegungsplattform der Ausgangspunkt für die Bewertung von Laserschweißen und leichtem Laserschneiden werden, anstatt für jeden Prozess ein separates Automatisierungssystem zu kaufen. Ein Referenzpaket ist jetzt als CEBBOTS Collaborative Robot Arc Welding Package gelistet.

Wichtiger Hinweis: Das bedeutet nicht, dass jeder Lichtbogenschweiß-Cobot sofort einen WeldAir-Laserkopf akzeptieren kann. Nutzlast, Endflanschmontage, Kabelverlegung, I/O-Signale, Prozesssequenzierung und Lasersicherheit müssen alle geprüft werden, bevor eine Plattform als kompatibel gilt.

Warum nicht einfach den handgeführten Kopf an einem CNC-Modul montieren?

Viele Nutzer fragen, ob ein handgeführter Laser-Schweißkopf an einem kleinen CNC-Tisch oder XY-Bewegungsmodul zum Schneiden befestigt werden kann. Dieser Ansatz kann für flaches Blech, einfache Profile und wiederholte ebene Arbeiten sinnvoll sein. Aber er passt nicht immer am besten zur tatsächlichen Arbeitsweise von handgeführten Laseranwendern.

In vielen Werkstätten ist der Schneidebedarf gelegentlich, das Material nicht sehr dick, und der eigentliche Wert liegt weiterhin im flexiblen Schweißen. Ein fester Tisch kann nützlich sein, begrenzt aber auch das Werkstück auf die Tischgröße und meist flache Geometrien. Ein Cobot kann um ein Teil herumreichen, aus verschiedenen Winkeln ansetzen und natürlicher zwischen Schweißen und leichten Schneidedemonstrationen wechseln.

Thema Kleine CNC- oder XY-Einheit WeldAir + Cobot-Umrüstung
Bewegungsplattform Der Laser-Kopf ist an einem flachen Bewegungstisch befestigt. Der WeldAir-Handkopf ist am Ende eines kollaborativen Roboters befestigt.
Werkstückpassung Das Teil muss normalerweise auf den Tisch oder die Vorrichtung passen. Der Roboter kann näher an das Werkstück heranfahren und aus mehreren Richtungen ansetzen.
Pfad-Einrichtung Meist näher an CNC-Programmierung oder importierten flachen Profilen. Kann handgeführtes Teach-in für Punkte und einfache Trajektorien verwenden.
Beste Verwendung Flaches, wiederholtes Schneiden auf Tischbasis. Wiederholtes Schweißen, dreidimensionaler Zugang, Demos und leichte Schneidetests.
Hauptbeschränkung Weniger flexibel bei unhandlichen oder dreidimensionalen Werkstücken. Kein Ersatz für einen dedizierten Hochgeschwindigkeits-Laserschneider für Blech.

Von der DIY-Umrüstung zur gemeinsamen Schweißplattform

Die stärkste Kaufmotivation ist nicht nur „Roboterisierung des Lichtbogenschweißens“. Es ist die Möglichkeit, eine Cobot-Bewegungsplattform für mehrere Werkstattaufgaben zu nutzen. Ein komplettes Lichtbogenschweiß-Cobot-Paket löst bereits Roboterbewegung, Fackelmontage, eine mobile Basis, Integration der Stromquelle, Gas- und Drahtzufuhrsteuerung, Pfadprogrammierung und den Arbeitsablauf des Bedieners.

Wenn der Kunde bereits einen handgeführten Laser-Schweißer besitzt, kann das Hinzufügen eines Cobots + Lichtbogenschweißpakets eine höherwertige Zelle schaffen: Lichtbogenschweißen übernimmt dickere Bleche und schweißzusatzstoffintensive Nähte, Laserschweißen dünnes Blech mit geringerer Wärmeeinbringung und saubereren Nähten, und der Laserkopf kann auch für leichtes Schneiden von dünnem Material bewertet werden.

Praktischer Wert: Eine Cobot-Investition kann drei nützliche Richtungen unterstützen: Lichtbogenschweißen für dickere Materialien, Laserschweißen für Dünnblech und leichtes Laserschneiden für Dünnblech. Hier wird das Kosten-Nutzen-Verhältnis deutlich besser als beim Kauf einer Einzweck-Roboterstation.

Für Käufer, die bereits einen handgeführten Laser-Schweißer besitzen, wird der Kaufweg klarer: Fügen Sie das Cobot-Lichtbogenschweißpaket für dickere Teile hinzu, behalten Sie den Laserschweißer für Dünnblechschweißen und überprüfen Sie die Laserkopfmontage und Ein-/Ausgänge, bevor Sie denselben Cobot-Pfad für Dünnblech-Schneidetests verwenden.

Prozess Wo es am besten passt Warum es bei einem Cobot wichtig ist
Lichtbogenschweißen Dickeres Material, größere Schweißperlen, Strukturteile, Arbeiten mit Zusatzwerkstoff und höherer Spaltverträglichkeit. Der Cobot wiederholt den Brennerpfad, während der Lichtbogenprozess schwerere Fertigungsarbeiten übernimmt.
Laserschweißen Dünnblech, geringe Wärmeeinbringung, sauberere Schweißnähte, geringere Verformung, Edelstahl, Schaltschrankbau, kleine Baugruppen. Der Cobot hilft, Reisegeschwindigkeit, Winkel und Position für wiederholbare Laserschweißungen konstant zu halten.
Laserlichtschneiden Dünnes Material, kleine Schnitte, Nachbearbeitung, Demonstrationsarbeiten und flexible Werkstattversuche. Der gleiche Roboterpfad kann für einfache Schneidetests verwendet werden, wenn ein dedizierter Blechlaserschneider nicht gerechtfertigt ist.
Gemeinsame Cobot-Basis Werkstätten, die bereits einen handgeführten Laser-Schweißer besitzen oder planen, diesen zu verwenden, aber auch robotergestütztes Lichtbogenschweißen für dickere Teile benötigen. Der Wert liegt nicht nur in der Automatisierung. Es ist Dickblech-Lichtbogenschweißen, Dünnblech-Laserschweißen und Dünnblech-Laserschneiden von einer Bewegungsplattform.
Paketartikel Warum es wichtig ist, bevor ein Laserwerkzeug hinzugefügt wird
Roboterkörper und Reichweite Nutzlast, Reichweite, Handgelenksmoment und Wiederholgenauigkeit entscheiden, ob der Laserkopf, die Halterung, Kabel und optionales Schnellwechselwerkzeug sicher getragen werden können.
Schweißquelle und Prozess-Ein-/Ausgänge Lichtbogenschweißen und Laserschweißen benötigen unterschiedliche Startsignale, Gas-Timing, Alarmrückmeldungen und Prozessverriegelungen. Die Steuerungsschnittstelle muss überprüft und darf nicht vorausgesetzt werden.
Brenner-, Draht-, Gas- und Kühlungsanordnung Die bestehende Lichtbogenschweißkabelstrecke ist möglicherweise nicht für eine Laserfaser, ein Laserkopfkabel oder eine Schutzgasleitung geeignet. Bewegungstests sollten den Biegeradius und den Kabelzug bestätigen.
Lehr- und Prozesssoftware Bediener benötigen separate Rezepte, TCP-Werte und sichere Umrüstschritte für Lichtbogenschweißen, Laserschweißen und Laserlichtschneiden.
Sicherheitsgehäuse Lichtbogenschweißschutz ist nicht dasselbe wie Lasersicherheit. Jede Laseraufrüstung erfordert erneut Abschirmung, Verriegelungen, PSA, Rauchabsaugung und Not-Aus-Überprüfung.

Der Kern-DIY-Prozess

Die Umrüstung selbst ist konzeptionell nicht kompliziert. Die Hauptarbeit besteht in mechanischer Montage, Signalabgleich, Pfad-Lehre und Prozessoptimierung.

  1. Halterung entwerfen: Eine Metallhalterung erstellen, die den WeldAir handgeführten Laserschweißkopf an der Cobot-Endflansch befestigt.
  2. Signale anpassen: Die wichtigsten Prozesssignale zwischen dem handgeführten Laserschweißer und dem Robotersteuerungssystem verbinden.
  3. Pfad lehren: Mit handgeführtem Cobot-Teaching eine wiederholbare Schneid- oder Schweißbahn erstellen.
  4. Parameter einstellen: Fokus-Höhe, Gasdruck, Geschwindigkeit, Laserleistung und Drahtvorschubverhalten nach Bedarf anpassen.

Schritt 1: Stabile Montagehalterung bauen

Der erste Schritt ist die Konstruktion eines Metallbauteils, das den WeldAir handgeführten Schweißkopf fest am kollaborativen Roboter hält. Diese Halterung mag wie ein kleines Detail erscheinen, beeinflusst aber direkt Stabilität, Sicherheit und Wiederholgenauigkeit.

Die Halterung muss den Kopf während der Bewegung stabil halten, genügend Platz für Düsen- und Linsenwartung lassen und eine Überlastung des Roboter-Handgelenks vermeiden. Auch die Kabelführung ist wichtig. Das Faseroptikkabel, Steuerkabel, Gasrohr und Drahtvorschubweg dürfen bei der Roboterbewegung nicht gezogen oder eingeklemmt werden.

Schritt 2: Prozesssignale anschließen

Nachdem der Schweißkopf montiert ist, müssen der handgeführte Laserschweißer und der Roboter kommunizieren. In diesem Projekt umfassten die Schlüsselsignale Laseremission, Schweißsteuerung, Drahtvorschub und Schutzgas- oder Hilfsgasstrom.

Das Ziel ist nicht, das System unnötig komplex zu machen. Das Ziel ist Synchronisation. Wenn der Roboter den Startpunkt erreicht, sollte der Prozess in der richtigen Reihenfolge starten. Wenn der Roboter den Pfad beendet, sollten Laser und zugehörige Ausgänge zuverlässig stoppen.

Für eine Dual-Prozess-Plattform wird diese Signalverarbeitung noch wichtiger. Beim Lichtbogenschweißen sind Lichtbogenstart, Gas, Drahtvorschub, Strom- oder Spannungsregelung sowie Rückmeldungen der Schweißerwarnung erforderlich. Beim Laserschweißen werden Laserfreigabe, Emissionskontrolle, Gas, Drahtvorschub (wenn verwendet), Wasser- oder Luftkühlstatus und Lasersicherheitsverriegelungen benötigt. Der Roboter sollte diese beiden Werkzeuge niemals als dasselbe Gerät behandeln.

Schritt 3: Einen Schneid- oder Schweißpfad lehren

Hier wird der kollaborative Roboter für DIY-Arbeiten nützlich. Anstatt von Anfang an ein komplexes Roboterprogramm zu schreiben, kann der Bediener den Cobot von Hand bewegen, Punkte aufzeichnen und einen wiederholbaren Pfad erstellen.

Bei einem Schneidtest liegt der Fokus normalerweise auf der Trajektorie, Schnitthöhe, Gasdruck, Laserleistung und Roboterfahrgeschwindigkeit. Bei einem Schweißtest muss der Bediener auch Brennerwinkel, Nahtposition, Drahtzufuhr und Schweißgeschwindigkeit berücksichtigen.

Schritt 4: Fokus, Gas und Geschwindigkeit anpassen

Der erste Schnitt oder Schweißvorgang ist selten das Endergebnis. Der Prozess muss abgestimmt werden. Bruces Hauptanpassungspunkte waren die Fokusposition, der Abstand zwischen Schweißkopf und Material, der Gasdruck und die Bewegungsgeschwindigkeit des Roboters.

Wenn die Schnittkante nicht sauber ist, kann das Team die Fokuslage, Gasstärke und Geschwindigkeit anpassen. Wenn das Schweißergebnis inkonsistent ist, kann das Team Brennerwinkel, Pfadgenauigkeit, Drahtzufuhr und Laserparameter überprüfen.

Robotergeführter Schweißtest mit einem WeldAir handgeführten Laserschweißer
Robotergeführter Schweißtest nach Montage des handgeführten Laserstrahlkopfs am Cobot.

Wo dieses Setup Sinn macht

Diese WeldAir + Cobot-Umrüstung ist am besten als flexibles Automatisierungskonzept zu verstehen, nicht als Ersatz für einen dedizierten Blechlaserschneider. Sie ist nützlich, wenn Wiederholbarkeit erforderlich ist, aber der Aufbau einer vollständigen CNC-Schneidanlage nicht gerechtfertigt ist.

  • Wiederholtes Schweißen an einem einzelnen Produkt, bei dem manuelle Ermüdung die Konsistenz beeinträchtigt.
  • Dreidimensionale oder geneigte Werkstücke, die nicht natürlich auf einen flachen Tisch passen.
  • Kleinserienversuche, Integratorvalidierung oder Werkstattvorführungen.
  • Leichte Schneidtests, bei denen das Schneidvolumen und die Dicke begrenzt sind.
  • Kunden, die Automatisierung mit einem vorhandenen handgeführten Laserschweißer erkunden wollen.
  • Werkstätten, die bereits eine Automatisierung des Lichtbogenschweißens benötigen, aber auch Laserschweißen für Blechbauteile evaluieren möchten.

Was vor dem Werkzeugwechsel bestätigt werden muss

Der attraktive Teil einer gemeinsamen Cobot-Plattform ist klar: Verwenden Sie Lichtbogenschweißen, wenn Wärme, Zusatzwerkstoff und Durchdringung benötigt werden; verwenden Sie Laserschweißen, wenn Geschwindigkeit, geringe Verformung und Blechqualität wichtig sind. Aber die technische Überprüfung muss zuerst erfolgen.

  • Roboter-Nutzlast und Handgelenksmoment: Beinhaltet das Werkzeug, die Halterung, den Brenner oder Laserstrahlkopf, Kabelzug, Gasleitung, Drahtzufuhrweg und jegliche Schnellwechselvorrichtungen.
  • Endflansch und Werkzeugmittelpunkt: Bestätigen Sie, ob der Lichtbogenbrenner und der Laserstrahlkopf wiederholt montiert werden können und ob separate TCP-Werte gespeichert und abgerufen werden können.
  • Kabel- und Faserführung: Ein Laserfaserkabel hat Biegeradiusgrenzen und darf nicht wie ein Lichtbogenschweißkabel verlegt werden.
  • E/A und Prozesssteuerung: Lichtbogenstart, Gas, Drahtzufuhr, Laseremission, Sicherheitserlaubnis und Alarmrückmeldung müssen klar zugeordnet werden.
  • Software-Workflow: Bediener benötigen separate Prozessrezepte und sichere Umrüstschritte, nicht nur einen mechanischen Wechsel.
  • Sicherheitsumhausung: Eine Cobot-Lichtbogenschweißstation und eine Cobot-Laserschweißstation haben unterschiedliche Sicherheitsrisiken. Laserschutz, Verriegelungen, PSA, Rauchabsaugung, Not-Aus und lokale Standards müssen erneut überprüft werden.

Technische Hinweise vor dem Ausprobieren

  • Nutzlast prüfen: Bestätigen Sie die Roboter-Nutzlast, Handgelenkdrehmoment, Halterungsgewicht, Kopfgewicht und Kabelbelastung, bevor Sie Pfade ausführen.
  • Kabel schützen: Planen Sie Faser-, Gas-, Elektro- und Drahtzufuhrwege so, dass die Roboterbewegung keine Spannung oder scharfe Biegungen verursacht.
  • Sichere Abläufe verwenden: Laserleistung, Gas, Drahtzufuhr und Roboterbewegung sollten in einer kontrollierten Reihenfolge gestartet und gestoppt werden.
  • Sicherheit priorisieren: Verwenden Sie geeignete Laserschutzvorrichtungen, Verriegelungen, PSA, Rauchabsaugung, Not-Aus und lokale Sicherheitsverfahren.

Fazit

Dieses DIY-Projekt zeigt eine praktische Möglichkeit, einen WeldAir-Handlaserschweißer in ein robotergeführtes Prozesswerkzeug zu verwandeln. Die Umrüstung beginnt mit einer Montagehalterung, geht weiter mit Signalabgleich und nutzt dann das Cobot-Teaching, um Schneid- oder Schweißpfade zu wiederholen.

Sie soll keinen professionellen CNC-Laserschneider ersetzen. Stattdessen bietet sie Handlasernutzern einen anderen Weg: die Flexibilität eines Handlasersystems beibehalten, aber einen kollaborativen Roboter die wiederholbaren Bewegungen ausführen lassen.

Der nächste Schritt ist nicht einfach Laser- versus Lichtbogenschweißen. Eine interessantere Richtung ist eine flexible Cobot-Plattform, die für beides bewertet werden kann: Lichtbogenschweißen für dickere Strukturarbeiten und WeldAir-Laserschweißen oder leichtes Schneiden für Dünnblech, verzerrungsarme und Kleinserienaufträge. Für viele Werkstätten könnte diese Kombination der eigentliche Wert der Cobot-Automatisierung sein.

Für eine echte Projektbewertung bereiten Sie den Materialtyp, die Dicke, Fotos der Teile, die gewünschte Schweiß- oder Schnittqualität, die Pfadform, Vorrichtungsbeschränkungen, Roboterreichweite, Nutzlast, verfügbare Sicherheitsumhausung und Prozessänderungsanforderungen vor. Diese Details bestimmen, ob ein festes CNC-Modul, eine Cobot-Umrüstung, ein Lichtbogenschweiß-Cobot-Paket oder eine spezielle Maschine die bessere Lösung ist.

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